Service und Tipps

Auf dieser Seite Stellen wir nützliche und hilfreiche Tipps zum Thema Brand- und Katastrophenschutz für die Bevölkerung dar. Sollte Sie ein Thema interessieren, dass hier nicht aufgelistet sind können Sie sich gern mit Ihrer Feuerwehr Effelder in Verbindung setzen.

Themen:

+ Notruf 112 Europaweit

+ Alarmsignale der Feuerwehr und des Zivilschutzes

+ Rauchmelder können Leben Retten

+ Was tun, wenn´s brennt

                                                                       

Notruff 112 Europaweit:

Ob bei Feuer, Unfall oder anderer Notlage: Deutschlands Feuerwehr-Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Bundesinnenminister Otto Schily und DFV-Präsident Hans-Peter Kröger haben die neue gemeinsame Infokampagne „Notruf europaweit: 112“ gestartet.

Das Bundesministerium des Innern und der Deutsche Feuerwehrverband wollen damit die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 propagieren. Ein schneller und präziser Notruf ist das entscheidende Glied in der Rettungskette. Vor dem Hintergrund von Naturkatastrophen und Terrorgefahren verstärken die Feuerwehren deshalb auch ihre Aufklärungsarbeit.

Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen. Auch in allen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Mit 150.000 Plakaten rufen das Bundesinnenministerium und der Deutsche Feuerwehrverband bundesweit den Euronotruf 112 in Erinnerung. Mehr...

Im Notfall das Richtige tun

Bei der Abgabe des Notrufes sind folgende Angaben wichtig:

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!

Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

Allgemein gilt:

  • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
  • Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.
  • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.

                                                                                                                                

Feuerwehrsignale

Sirenenprobe

 

Sirenenprobe: 3x15 Sek. Dauerton Für Effelder: jeden 1. Samstag im Monat um ca. 11:00 Uhr Die Sirenenprobe wird regelmäßig (monatlich) von der jeweiligen Alarmzentrale durchgeführt.

Alarm für die Feuerwehr

 

 

Feueralarm: 3x15 Sek. Dauerton

In vielen Städten und großen Ortschaften wird die Feuerwehr mit Funkmeldeempfängern alarmiert. In vielen Feuerwehren wird allerdings auch unterschieden, dass bei Bränden oder Menschenrettung mit beiden alarmiert wird, bei technischen Einsätzen hingegen nur mit den Funkrufempfängern. Dies ist abhängig von den örtlichen Alarmplänen.

In Effelder wird über Funkmeldeempfänger (stiller Alarm) und über die Kombination Funkmeldeempfänger + Sirene alarmiert.

Die Sirene kann auch von Hand an der ehemaligen Schule ausgelöst werden. Wichtig hierbei:

 Der Alarmknopf befindet sich rechts neben dem hinteren Eingang

1. Nur bei gefahrendrohenden Situationen (Brand, Menschenrettung usw.) verwenden.

2. Schutzscheibe mit einem Gegenstand (notfalls geht auch ein Schuh oder ein Regenschirm) einschlagen

3. roten Knopf tief drücken und für 15 Sekunden gedrückt halten

4. Knopf loslassen und 7 Sekunden warten

5. erneut den roten Knopf für 15 Sekunden gedrückt halten

6. erneut Knopf loslassen und 7 Sekunden warten

7. wieder den roten Knopf für 15 Sekunden gedrückt halten

8. unbedingt am Alarmierungspunkt bleiben, bis ein Kamerad der Feuerwehr eintrifft!

Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht und polizeilich geahndet!

Zivilschutzsignale

Diese Art Signale werden für großflächige Ereignisse verwendet, beispielsweise im Falle eines bewaffneten Angriffs auf einen Staat, oder bestehender Hochwassergefahr. Auch bei örtlichen Großunfällen kann sie verwendet werden.

Warnung:

 

Warnung: 3 Min. gleich bleibender Dauerton Herannahende Gefahr: Radio- oder Fernsehgerät einschalten und dort bekanntgegebene Anordnungen beachten.

Katastrophenalarm:

 

Alarm: 1 Min auf- und abschwellender Heulton Gefahr: Schützende Räumlichkeiten aufsuchen (ein Auto bietet keinen ausreichenden Schutz) und über Medien durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen. Radio einschalten

Entwarnung

 

Ende der Gefahr: Mögliche Einschränkungen im täglichen Lebenslauf werden über Medien durchgegeben.

                                                                                                                                  

Rauchmelder können Leben Retten:

Feuerwehrstatistiken belegen, dass nach Ausbruch eines Brandes im Durchschnitt vier Minuten zur Flucht bleiben. Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig vor der Gefahr, noch bevor sich die tödlichen Rauchkonzentrationen gebildet haben.


In einem Brandversuch des Bundesamtes für Materialforschung (BAM) im Jahre 2007 gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr alarmierte der Rauchmelder bereits 2 Minuten nach dem Brandausbruch, es blieben weitere 2 Minuten, um ungefährdet den Raum zu verlassen.
Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können. Aus diesem Grund haben sich Rauchmelder als Lebensretter und wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes bewährt.

Wenn es um Ihr Leben geht, sollten Sie nicht sparen

Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf die Qualität! Kaufen Sie nur Geräte, die VdS-geprüft sind und internationalen Normenentsprechen. Nur diese gewährleisten, rechtzeitig auf Gefahren zu reagieren. Wenden Sie sich an den Elektro- und Sicherheitsfachhandel und lassen Sie sich beraten.

Lesen Sie mehr unter: www.rauchmelder-lebensretter.de

Klicken Sie auf das Landeswappen, um das aktuelle Landesgesetz zur Rauchmelderpflicht zu lesen.

Thüringen (ab 2008)
- in Neu- und Umbauten
- für Schlafräume, Kinderzimmer 
- für Flure, die als Rettungsweg dienen


                                                                          

Was tun, wenn’s brennt:

 

Verhalten im Brandfall:

Ruhe bewahren! Geraten Sie nicht in Panik, das überträgt sich auf Andere! Versuchen Sie vielmehr andere Personen mit Ihrem rationellen Handeln zu beruhigen.

Verlassen Sie umgehend mit allen anderen Haushaltsmitgliedern die Wohnung. Halten Sie nicht an, um irgendetwas mitzunehmen!

Schließen Sie beim Verlassen der Wohnung jede Tür, durch die Sie kommen. So verhindern Sie ein Ausbreiten des Feuers.

Bei starkem Rauch kriechen Sie in Bodennähe und vermeiden Sie das Einatmen von Rauch. Wenn möglich, halten Sie ein nasses Tuch vor Mund und Nase.

Rufen Sie die Feuerwehr (112) von außerhalb des Gebäudes. Sprechen Sie ruhig und deutlich, nennen Sie Namen, Adresse und Brandort (Wenn möglich, sagen Sie ob Menschen oder Tiere in Gefahr sind und was brennt.)

Wenn Sie die Wohnung nicht verlassen können, schließen Sie die Tür und verstopfen sie die Ritzen mit Decken oder ähnlichem. Rufen Sie die Feuerwehr und warten Sie am offenen Fenster auf Rettung. Niemals aus Angst aus dem Fenster springen!

Notruf absetzen - aber Richtig:

  • Wo geschah es?
  • Was geschah?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Erkrankung/Verletzung liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen!

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